| Genre | Rhythmic Noise, industrial, EDM, techno, tribal |
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Es gibt mindestens vier Bands / Künstler unter dem Namen Greyhound: beschrieben werden die beiden bekanntesten:
1) Greyhound sind eine Rhythm´Noise / Industrial-Band aus Thüringen. Nach den beiden Eigenveröffentlichungen "Evolution" und "Touch Rhythm" unterschrieb Greyhound beim renommierten Hands-Label aus Dortmund, wo 2004 das erste Album "Electroiz" veröffentlicht wurde, damals noch in der Besetzung Steffen Lehmann und Jens Donner, der aber auf den folgenden Werken nicht mehr mit von der Partie war. Live wird Steffen von Björn Boysen unterstützt, was sich in einem wahnsinnig schnellen und dichten Sound manifestiert, wie u.a. bei verschiedenen Forms Of Hands-Festival, dem Schlagstrom oder dem WGT 2011 zu erleben.
Diskographie:
Evolution (2001; No Label)
Touch Rhythm (2003; No Label)
Electroiz (2004; Hands)
Minimal Communication (2006; Hands)
Noisewhisperer (2007; Hands)
Tactical Evolution (DCD; 2009; Hands)
2)Greyhound war eine Reggae-Band aus Großbritannien, die Anfang der 1970er Jahre mit ihren leichten Pop-Songs zu den ersten Reggae-Interpreten mit Hitparadenerfolgen außerhalb Jamaikas gehörte.
Greyhound ging aus einer Band namens „The Rudies“ (auch Sonny Binns & the Rudies sowie Freddie Notes & the Rudies) hervor, zu der u. a. Freddie Notes und Danny Smith gehörten. Auch unter den Namen „The Tillermen“ und „Des All Stars“ nahmen sie in den 1960er Jahren Schallplatten auf. Als The Rudies veröffentlichten sie Coverversionen von bekannten Hits wie Patches von Clarence Carter und Montego Bay von Bobby Bloom. Nachdem Notes die Formation verlassen hatte und durch Glenroy Oakley ersetzt wurde, änderten sie ihren Namen in Greyhound.
Die erste Single auf dem Trojan-Label unter dem neuen Namen war im Sommer 1971 Black & White, ebenfalls eine Coverversion, im Original 1956 von Sammy Davis Jr. und geschrieben von David Arkin und Earl Robinson. Greyhound interpretierte den Song allerdings im Reggae-Rhythmus und landete mit ihrer Version einen Top-Ten-Hit in Großbritannien. Der Titel, der die Gleichheit der Menschen wie in einem Schulunterricht thematisiert („The ink is black, the page is white, together we learn to read and write“) und die Überwindung des Rassismus lehrt, blieb der größte Hit für Greyhound. Etwa ein Jahr später adaptierte die Gruppe Three Dog Night angelehnt an Greyhounds Reggae-Version den Song ebenfalls und kam damit bis auf Platz 1 in den US-amerikanischen Billboard Hot 100.
Greyhound schaffte mit Moon River, einem Song von Henry Mancini aus Breakfast at Tiffany's, und I Am What I Am Anfang 1972 noch zwei kleinere Hits in Großbritannien. 2003 erschien auf Trojan Records im Rough Trade Vertrieb die „Best-of“-Kompilation Black & White, die auch Titel von „Sonny Binns & the Rudies“, „Freddie Notes & the Rudies“, „The Tillermen“ und „Des All Stars“ enthält.
Singles
Black & White - Trojan 1971
Follow the Leader - Trojan 1971
Moon River - Trojan 1971
I Am What I Am - Trojan 1972
Dream Lover - Trojan 1972
Wily - Trojan 1973
Alben
Black & White - Trojan 1972
Mango Rock - Transatlantic 1976
Black & White − The Best of Greyhound - Trojan/Rough Trade 2003
Source
Top Titel
1
Black and White
2
I Am What I Am
3
Moon River
4
Jamaica Rum
5
Black & White
6
Unchained Melody
7
Move On Up
8
Dream Lover
9
Moon River (7" Mix)
10
Stand For Our Rights
Top Alben
